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Vorbereitung des Beetes
Vorbereitung des Beetes:
Es ist nicht kompliziert, das Beet vorzubereiten, aber trotz ihrer der Einfachheit ziemlich aufwendig. Zuerst hat man die Bodenqualität zu überprüfen. Nehmen Sie ein Weckglas und füllen Sie es bis zur Hälfte mit Bodenmuster auf. Füllen Sie es dann mit Wasser auf, schütten Sie es mindestens 2 Minuten Lang kräftig und lassen Sie es über Nacht – mindestens 12 Stunden lang! – setzen. Wenn Ihr Boden entsprechender Qualität ist, haben Sie das Folgende zu sehen.

Wasser
Organischer, nicht abgebauter Nährstoff
Es ist einer der größten Fehlermöglichkeiten, wenn in der Erde das eine oder das andere lebenswichtige Element fehlt. Wenn es zu viel Sand gibt, kann der Boden im Späteren das Wasser oder die Nährstoffe nicht halten, das Ergebnis ist vergilbtes Gras oder Unkrautwachstum. Wenn es zu viel Ton in der Erde gibt, dann kriegen die Wurzeln des Grases, die eigentlich bis 15-20 Zentimeter tief in die Erde reichen, keinen Sauerstoff und das Gras erstickt wortwörtlich! Das Wasser kann nicht in die Erde verrinnen, die Wurzeln werden wegen des Wassers verfaulen und wegen dem Sauerstoffmangel ersticken. Das Gras dünnt aus und die verschiedensten Rasenkrankheiten werden erscheinen, vom Unkrautwachstum gar nicht gesprochen.
Bevor wir neuen Rasen pflanzten, ist es lebenswichtig, den Boden richtig vorzubereiten. Hier muss ich betonen, dass die Hydrosaat eine Saattechnologie ist. Fas bei allen Bodentypen können wir ein hervorragendes Ergebnis erreichen, aber um die Rasenqualität und Lebensdauer zu versichern, ist die Bodenqualität unerlässlich. Die Vorbereitung des Bodens ist oft teurer, als die Hydrosaat selbst. Kaufen Sie keinen billigen Boden, denn als Ergebnis können Sie damit rechnen, dass der billige Boden schlechter Qualität hinterher abtransportiert werden und neuer, entsprechender Boden hergetragen werden muss.
Die Mindestdicke des Ackerbodens soll mindestens 10 Zentimeter betragen, es ist aber besser, wenn sie in der Nähe von 20 Zentimeter liebt. Wie können wir ausrechnen, wie viel Ackerboden man braucht? Multiplizieren Sie die Länge und Breite des zu besäenden Platzes mit der entsprechenden Tiefe, so können Sie ausrechnen, wie viel Kubikmeter Ackerboden Sie nötig haben. z.B.: 10 m × 10 m × 0,2 m (20 Zentimeter!) = 20 Kubikmeter.
Überprüfen Sie genau, bei welchem Händler Sie die Erde gekauft haben. Es gibt Händler, die die Tonerde mit Sand vermischen und die so entstandene Mischung als Blumenerde verkaufen. Es ist gar nicht einfach Qualitätserde zu finden. Sie wird als geschützter Schatz behandelt und ihr Preis entspricht dem auch. Wenn Sie keine entsprechende Erde finden, können Sie den eigenen Ackerboden zur Blumenerde verwandeln, indem Sie die fehlenden Zusatzstoffe dazu geben. Überprüfen Sie zuerst die Qualität der Erde, bevor Sie sie kaufen. Wenn Sie den Eindruck haben, dass sie zu tonig ist, kaufen Sie weniger, zerstreuen Sie sie im Garten, kaufen Sie Sand dazu und mit einer Motorhacke vermischen Sie sie gründlich. Sogar Erde ganz schlechter Qualität kann man mit Kunstdünger, Kompost oder biologisch aktiven Wurzelstärkern (Mychorrhizal Pilzen) verbessern. Das Ergebnis kann ein billigeres und besseres Endprodukt sein.


Nachdem Sie die Erde zerstreut und gründlich gewalzt haben, entfernen Sie mit der Harke die Klumpen. In der lockeren Erde soll man die Fußspuren deutlich erkennen können, man darf aber nicht die Erde einsinken. Sie muss locker genug sein, damit man auf ihrer Oberfläche eine Harke problemlos 2 Zentimeter tief ziehen kann. Wenn die Erde wegen der Karre oder des Rades zu hart geworden ist, ist wichtig, sie wieder locker zu machen. Wenn die Oberfläche zu sehr gebunden ist, wird das Gras in Flecken wachsen oder wir können sogar damit rechnen, dass der Rasen weder gleichmäßig noch dick genug sein wird.
Versuchen Sie den Grundboden so anzurichten, dass er vom Haus wegneigt, damit das Regenwasser die Möglichkeit hat, eher auf der Erdfläche zu fließen als unter der Erde. Wenn keine Abflussmöglichkeiten bestehen und der Boden hart und tonig genug ist, graben Sie 80 Zentimeter tiefe Graben, füllen Sie sie mit Kieseln und Erde auf, dann entsteht eine Abflussmöglichkeit und das Wasser kann verrinnen und wird die Wurzeln nicht mehr ertränken. Wenn das Wasser nicht verrinnen kann, besteht die Gefahr, dass die Wurzeln wegen der Übermenge an Wasser absterben, weil sie nicht genug Sauerstoff bekommen. Das Unkraut wartet nur auf die Möglichkeit und es wird sofort Fuß fassen, der Rasen wird dünn aber stattdessen wächst das Unkraut üppig. (Siehe noch unsere Unkraut-Seite!)
Auch ein gutes Berieselungssystem ist wichtig, wenn wir einen gleichmäßigen, üppig wachsenden, grünen, englischen Rasen möchten. Es ist unmöglich, den Rasen auf Dauer mit einem einfachen Schlauch so zu berieseln, wie es nötig wäre. Wir übernehmen die Rasenpflanzung mit der Hydrosaattechnologie auch dann, wenn kein Berieselungssystem vorhanden ist und nach einigen Jahren kommen wir auch gerne zurück, die Saat zu wiederholen, wenn zum Beispiel der Sommer einfach zu heiß war! Bei neuen Saaten kann man eindeutig feststellen, wenn der Rasen zu wenig Wasser bekommen hat. Eine Garantie können wir allerdings nur dann übernehmen, wenn der Garten über ein Berieselungssystem verfügt, wo der Garten auf die herkömmliche Weise berieselt wird können wir wegen der eventuellen Unzuverlässigkeit des Gartenbesitzers leider keine Garantie übernehmen.
Berieselung:
Viele sind überzeugt, dass der Garten in der Nacht berieselt werden soll, damit die Sonne das Gras nicht austrocknet, das stimmt aber nicht. In Ungarn leben viele Pilzsorten, die ihre Sporen gerade in der Nacht ausstreuen, wenn der Boden feucht ist und ihre Temperatur über 23 Grad liegt. In kleinen Kreisen fängt das Gras zu vergilben an und in der Früh kann man im Tau bei Sonnenaufgang weiße, spinnennetz-ähnliche Gewächse sehen. Wenn man die Pilzerkrankung schnell genug diagnostisiert, kann der Rasen mit Hilfe von Fungiziden gerettet werden. Wenn der Rasen schon ganz vergilbt, ist er nicht mehr zu retten. Nach zweimaligem Bespritzen soll man den Rasen neu pflanzen.
Es ist also nicht erlaubt, den Garten in der Nacht zu sprengen, wenn die Temperaturen über 23 Grad liegen. Achten Sie auf die Symptome einer Pilzerkrankung und wenn Sie so etwas sehen, besprühen Sie den Rasen, wenn er mehr als 3 Monate alt ist, mit Fungiziden, um eine Pilzerkrankung vorzubeugen.