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Achtung
Ungarn – Falsche Werbungen
Als ich mich entschlossen habe, die Hydrosaattechnologie in Ost-Mitteleuropa einzuführen, habe ich entschieden, die Hydrosaatsysteme aus Amerika zu importieren und die notwendigen Zusatzstoffe selbst zu verkaufen, um zu ermöglichen, dass auch andere Leute die Methode zu ihrer Qualitätsarbeit versenden können.
Ich habe aber leider den Erfindungsgeist der Menschen traurigerweise vielfach unterschätzt. Ich halte für meine Pflich Ihnen darüber zu berichten, wie einige „Fachleute“ den guten Ruf der Hydrosaattechnologie ruinieren und wie sie dadurch auch Sie schädigen.
„Geschicktuerei“
Schlecht nachgebaute Hydrosaatsysteme
Es kam vor, dass man die in Amerika gebauten Systeme nicht hat kaufen wollen, da man gedacht hat, dass auch die zu Hause gebauten Systeme die gleiche Saatqualität sichern können.
Probleme:
Diese Geräte können weder entsprechend mischen, noch entsprechend säen. Das bedeutet, dass die Hydrosaatmischung nicht homogen wird, dadurch werden weder die Samen noch die anderen wichtigen Zusatzmaterialien richtig vermengt. Bei einem Gebrauch eines solchen Geräts wächst der Rasen in Flecken und das ist gerade das, wogegen man die Hydrosaattechnologie entwickelt hat.
Bemerkung: 
Ein Hydrosaatsystem ist niemals eckig. Es sieht so aus, wie ein, auf die Seite gelegter Fass. Es hat dafür wichtig, damit die Mischung gleichmäßig bleibt und sie sich nirgends setzen kann.
Festigung
Eins der wichtigsten Zusatzstoffe der Hydrosaattechnologie ist die Festigung. Sie ähnelt einem Kleber, denn sie festigt die Samen in ausgeschüttetem Zustand an den Boden, bis sie Wurzeln geschlagen haben. Sie enthält keinerlei umweltschädliche und für die Lebewesen – Pflanzen und Tiere gefährliche Stoffe.
Probleme:
Es gibt solche Hydrosäer, die statt der ursprünglich gebrauchten Stoffe Tapetenkleister nehmen. Es ist möglich, dass die Methode funktioniert, sie tut aber weder dem Boden, noch den Samen gut.
Ein großer Teil der Samen wird nicht keimen, da sie wegen des Kleisters ihre Keimungsfähigkeit verlieren, so wird der Rasen in Flecken wachen. Eins steht allerdings fest: der Kleister ist etwas billiger, als die von uns gebrauchte Hydrosaatfestigung.
Hydromulch
Der beste Hydromulch ist der Zellulosenmulch. Er wird aus gut untersuchtem und wiederverwertetem schwarz-weißem Zeitungspapier hergestellt. Weder Kunststoffe noch andere Abfallmaterialien werden dazugegeben. Es gibt einige Papierfabriken, die ihren Sperrmüll zu einen günstigen Preis verkaufen. Bei der Papierherstellung werden sehr viel Wasser und Chemikalien verwendet. Neben dem Endprodukt Papier entsteht auch mit Chemikalien verschmutzter Zellulosenabfall, der offiziell als Sperrmüll behandelt werden sollte.
Probleme:
Die im Papierschlamm vorfindbaren Chemikalien sind außerordentlich gefährlich und umweltschädlich. Wie könnten wohl im Papierschlamm die Samen Wurzeln treiben? Es gibt Leute, die sich dafür gar nicht interessieren, für sie ist nur das interessant, dass man den Papierschlamm fast gratis bekommt. Das schon halbwegs kompostierte Papier, das aus dem getrennten Müll stammt, enthält Sporen, Schimmelpilze beziehungsweise für den Rasen schädliche Insekten, vom Farbpapier oder gar dem Kunststoff gar nicht gesprochen. Die oben genannten Materialien werden oft auf offenen Lkw-s geliefert und vor ort mit Schaufeln oder aus offenen Säcken in die Hydrosaatcontainer gefüllt.
Bemerkungen:
Der Papierschlamm oder das getrennt gesammelte Papier sind neben den oben genannten schädlichen Wirkungen oft sehr stark übelriechend, da sie zu faulen anfingen. Der Hydromulch befindet sich in geschlossener Verpackung und hat gar keinen Geruch.
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Es gibt sogenannte „Hydrosäer, die ins Wasser ausschließlich nur die Samen tun und behaupten, mit der Hydrosaatsystem zu säen. (Siehe dazu unsere Seite: die Komponente der Hydrosaat!)
Damit die Hydrosaat gut funktioniert, darf man keine Zusatzstoffe auslassen. Es gibt Leute, die den Starterdünger auslassen und andere halten den pH-Wert beeinflussenden flüssigen Kalk für unwichtig. (Manchen haben nicht einmal einen pH-Wert Messgerät!) Es gibt weitere „Gärtner“, die auf die Festigung, es gibt wieder weitere, die auf das Kopolimergel verzichten. Manche Gärtner nehmen billige Samen, manchen nehmen weniger, als vorgeschrieben, gedacht: wegen der Hydrosaattechnologie treiben sowieso mehr Samen wurzeln, als sonst.
Probleme:
Der Rasen wächst wiederum in Flecken. Er wird nicht dick genug – Mangel an Festigung, Mulch, flüssigem Kalk, Samen! – er zeigt eine gelbliche Verfärbung – Mangel an Düngung – oder er trocknet aus. (Kopolimermangel)
Bemerkungen:
Sogar der Kuchen ist nur dann genießbar, wenn er nach dem altbewährten Rezept gebacken wird, wenn nichts verändert oder ausgelassen wird.
Das Samenbeet war nicht gründlich genug vorbereitet:
Es ist nicht kompliziert, das Samenbeet vorzubereiten, es braucht aber Zeit und Arbeit! Wenn der Boden nicht über entsprechende Qualität verfügt, haben wir keine Rasen für eine lange Zeit. (Siehe unsere Seite: Vorbereitung des Samenbeets.)
Wenn es im Boden nicht genügend Nährstoff gibt oder wenn die fruchtbare Schicht nicht gleichmäßig genug geschichtet, beziehungsweise geharkt ist, kann vorkommen, dass das Gras stellenweise dunkler wächst, es kann sogar in Flecken wachsen. Während es hier dick wächst, wächst es dort ganz und gar nicht. Man kann die Wichtigkeit der Vorbereitung nicht genug betonen.